Wie bringt man die Weiterbildung auf einen neuen Kurs?

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Uni Zürich geht neue Wege: Waren ihre Institute und Fachbereiche mit ihren Weiterbildungsangeboten bisher autonom unterwegs, so soll nun unter der Führung von Prof. Dr. Alex Wagner, dem Prodekan Weiterbildung und CEO der Executive Education der Fakultät, ein neuer gemeinsamer Auftritt neue Potenziale im Markt erschliessen. Für die Entwicklung dieses Auftritts und der entsprechenden digitalen Plattform holt man sich die Unterstützung von Lukas Stadelmann, Markus Bircher und seinem Team.

Entwicklung Purpose / WHY

Ziel

Gewinnen der unterschiedlichen, bisher weitgehend unabhängig agierenden Weiterbildungsanbieter der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät für eine Entwicklung in Richtung intensiverer Zusammenarbeit und Nutzung von Synergien.

Ansatz/Methodik

Gemeinsame Arbeit am Purpose als Grundlage einer gemeinsamen Identität; Workshops mit verschiedenen Stakeholdern, die auf dem Instrumentarium und den Prozessen von Stadelmann/Bircher beruhen; Wettbewerbsanalyse; enge Abstimmung mit universitären Leitungsgremien; gemeinsame Verabschiedung des konsolidierten Resultats.

Outcome

Das Purpose-Statement differenziert die Weiterbildungsangebote der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Zürich deutlich gegenüber üblichen Business Schools: Als Angebote, die sich an intellektuell hungrige Menschen richten, die nicht bloss auf einfachstem Weg ein nächstes Diplom anstreben, sondern die mutiger denken, die unsere Welt besser verstehen wollen, die den inspirativen und freiheitlichen Rahmen einer Uni suchen und einen eigenen, selbstbewussten Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten wollen.

Entwicklung HOW/WHAT

Ziel

Operationalisierung des Purpose-Statements: Schaffen eines entsprechenden Frameworks.

Ansatz/Methodik

Gemeinsames Erarbeiten der Implikationen des nun definierten Purpose-Statements auf das Angebot, Kultur und Werte, Organisation und Prozesse; Workshops mit verschiedenen Stakeholdern, die auf dem Instrumentarium und den Prozessen von Stadelmann/Bircher beruhen.

Outcome

Eine detaillierte Strategie, was es zu tun gilt, wenn man gemeinsam eine neue, gemeinsame Zielgruppe von „intellektuell Hungrigen“ ansprechen und mit ihnen eine Community lebenslang lernender Alumni aufbauen will.

Entwicklung Story-Design: Strategie

Ziel

Operationalisierung des Purpose-Statements: Strategie des Story-Designs definieren.

Ansatz/Methodik

Mischung von gemeinsamen Workshops (Stadelmann/Bircher), Analyse- und Strategiearbeiten innerhalb der Agentur.

Outcome

Briefing-Grundlage für die gestalterische Umsetzung (siehe nächsten Schritt) mit: Definition Zielsegmente, Personas, Value Propositions, Positionierung, Messaging Framework; Story Frameworks (Objektebene, Erzählebene, User Story).

Entwicklung Story-Design: Art

Ziel

Die Story soll nun erlebbar werden: Indem wir ihr einen identifizierenden, konzeptionellen und gestalterischen Ausdruck verschaffen.

Ansatz/Methodik

Designarbeit des Teams rund um Markus Bircher: Brand Identity; Key Visuals; Key Graphics; Wordings/Tonality; Key Messaging; Key Content.

Outcome

Das Konzept baut auf der Frage als zentralem Gestaltungselement auf und unterstützt damit nahtlos den Purpose der Organisation: Die Frageform wird zum Zeichen für eine universitäre Skepsis gegenüber voreiligen Wahrheiten, für den Mut, die Dinge neue zu denken und nicht auf alte Antworten zu vertrauen.

Implementierung: Website

Ziel

Schaffen einer überdachenden, digitalen Plattform mit einem kundenzentrierten Ansatz.

Ansatz/Methodik

Zusammen mit Verantwortlichen der Uni Zürich wird rasch eine Beta-Version einer Website lanciert, um damit eine lernende Plattform zu schaffen: Für Lernprozesse nach innen in die Organisation wie auch nach aussen zu den Zielsegmenten; Innerhalb der Agentur wird geleistet: Aufbau/Struktur der Website; Definition der Content-Gefässe; Design der Website; Texte; Abstimmung mit verschiedenen Stakeholdern.

Outcome

Die Website ist die erste sichtbare Evidenz für eine neue, intensivere Zusammenarbeit der verschiedenen Leistungserbringer innerhalb der Organisation. Sie bietet erstmals die Möglichkeit, Zielsegmente nicht mehr nur punktuell über Produkte anzusprechen, sondern sie bei ihren eigenen Themen und Fragen abzuholen, sie breiter zu inspirieren und sie — mit der Zeit — über eine umfassende Customer Journey situationsgerecht zu begleiten.

Interner Launch; Starten des gemeinsamen Entwicklungsprozesses

Ziel

Die Entwicklung zu einem gemeinsamen „Unternehmen Executive Education“ nun beherzt anstossen.

Ansatz/Methodik

Was bisher geschaffen worden ist, sind Grundlagen zu einem gemeinsamen Prozess. Wir entwickeln verschiedene Instrumente und Plattformen, um die zahlreichen Stakeholder zu Mitkämpferinnen und Mitkämpfern zu machen, sie zu Beiträgen einzuladen, den gemeinsamen Weg zu beflügeln: Ein gemeinsamer Event schafft das Momentum zum Aufbruch.

Outcome

Der Launch-Event wird zum Workshop, wo die Tools und Anleitungen gleich gemeinsam getestet und zu ersten gemeinsamen Schritten genutzt werden. Es ist der Startschuss zu einem Prozess, der nun mit allen Beteiligten eng geführt wird.

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