Kann man Sinn messen?

Im Rah­men unse­rer Pur­po­se-Arbeit beschäf­ti­gen wir uns unter ande­rem mit der Fra­ge, ob und wie weit wir dabei auf die Ergeb­nis­se der aktu­el­len Sinn­for­schung zurück­grei­fen kön­nen. Uns inter­es­siert dabei vor allem das Modell der Inns­bru­cker Sinn­for­sche­rin Tat­ja­na Schnell, die in ihrer Arbeit fünf Sinn­di­men­sio­nen vali­de unter­schei­den konn­te. Sie hat also bereits gezeigt, dass Sinn mess­bar ist und dass sich Sinn­erfül­lung in klar zu unter­schei­den­den Dimen­sio­nen zei­gen kann. Nun wol­len wir aber einen Schritt weitergehen.

“Sie hat also bereits gezeigt, dass sich Sinn­erfül­lung in klar zu unter­schei­den­den Dimen­sio­nen zei­gen kann.”

Uns inter­es­siert inzwi­schen die Fra­ge, ob sich mit die­sem Modell auch zei­gen lässt, dass ein Pur­po­se in einem Unter­neh­men tat­säch­lich greift, also bei­spiels­wei­se im Leben der Mit­ar­bei­ten­den zu einem mess­ba­ren Mehr an Sinn­erfül­lung führt.

Um dies zu prü­fen, haben wir gemein­sam mit einem Stu­die­ren­den der Psy­cho­lo­gie an der ZHAW eine ent­spre­chen­de, klei­ne Stu­die ange­stos­sen. Gelingt der Nach­weis der Wir­kung von Pur­po­se mit die­sem Modell, so wäre dies ein ers­ter Schritt, um die Imple­men­tie­rung eines Pur­po­se in einer Orga­ni­sa­ti­on mess­bar zu machen und mehr Sicher­heit und Kon­trol­le in der Pha­se der Akti­vie­rung eines Pur­po­se-State­ments zu gewin­nen. Wir hal­ten Sie auf dem Laufenden!

Kevin Merz
ZHAW, Depar­te­ment Psychologie

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